Topographie

Eine topographische Übersicht über das (erweiterte) Schul- und Internatsgelände 'meiner Zeit':

( ** Mein  eigenerstellter  Plan  zum Thema, auf den sich die Lokalisationsziffern unten beziehen, erscheint  in  Kürze  bis  Bälde  hier. ** )

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Die einzelnen Internatsbereiche:

Freihoff: Unter- und Mittelstufe Mädchen (bis Kl. 8)

Wiking: Mittelstufe (Kl. 9 / 10) und Oberstufe Mädchen

Deernshörn: Unter- und Mittelstufe Jungen (bis Kl. 8)

Friesenhaus, Störtebeker und Hanse: Mittelstufe Jungen (Kl. 9 / 10)

Krankenstation mit Wohnung Lisson

Oberstufe: Oberstufe Jungen mit den Wohnungen Noltus (OG) und Lange (EG)

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Eine Auswahl unterschiedlich relevanter Topographien:

1 - Die Wohnung von Frau Heidekrüger, mit der ich hier im Frühling 1986 nach fast zwei Jahren Pause meinen Wiedereinstieg ins Schulfranzösische (bei Karl Lange) vorbereitete. 

2 - Die Sporthalle! ... Hier fand der von mir so ungeliebte Schulsport statt, den ich oft und nur zu gerne ausfallen ließ.

3 - Das Lehrerzimmer des Gymnasiums. 

4 - Hinter dem Sekretariat von Frau Albers befanden sich die Büros von Oberstufenkoordinator Helmer (bis 1986 Lehmann) und Herrn Guthmann. Bei letzterem wurden auch schülerische 'Ungehörigkeiten', also Verstöße gegen die Schul- und Internatsordnung verhandelt.

5 - Wohnung von Chefkoch Göbel.

6 - Wohnung Corinna & Dr. Aribert Lamperstorfer (im "Haus Sonnenschein").

7 - Wohnung Reinhard Block (im "Haus Sonnenschein").

8 - Ein Raum der Inselschule, in dem häufiger Blockflötenunterricht für (vermutlich) Anfänger stattfand, wenn wir gerade zu einer Einkaufstour ins Dorf um die Ecke bogen. Die bis auf die Friesenstraße dringenden - bei allem Respekt - recht monoton-trostlos dahingeblasenen Flötentöne vernahmen wir im Vorübergehen gleichermaßen befremdet wie amüsiert.

9 - Das Wohnhaus von Kalle Franz (Getränkeverlag Franz), der neben dem Eingang einen Getränkeautomaten installiert hatte, in dem es u.a. - jedenfalls zu meiner Anfangszeit noch, später dann nicht mehr - auch Bierdosen gab. Nicht zuletzt diese Tatsache machte den strategisch äußerst günstig gelegenen 'Kalle Franz' außerhalb der Ladenöffnungszeiten zu einer wichtigen Durstlöscher-Bezugsadresse.

10 - Der Speisesaal, in dem hin und wieder auch Klausuren geschrieben wurden. Nach Südwesten endete er in einer Bühne, nach Nordosten schlossen sich Essensausgabe und Küche an.

11 - Guthmanns Eck-Büro im Realschulgebäude, in dem Herr Guthmann häufig am Schreibtisch saß, wenn wir abends zum Fraß gingen bzw. dorther kamen. Meist konnte man ihn durch die Gardinen schemenhaft erkennen und wir malten uns desöfteren im Vorübergehen scherzhaft aus, was wir ihm gerade dort 'auszuhecken' unterstellten.

12 - An dieser Stelle wurde der Ringschloot (besser bekannt als "Stinkschloot") von vielen Schülern oft im Zuge einer Abkürzung zum und vom Speisesaal überquert ... je nach Wasserstand und Vorhandensein von Überquerungshilfen.

13 - Unter Herrn Helmer im Rahmen einer 'Projektwoche' (1985 oder 86) angelegtes Feuchtbiotop. ... Reste davon waren bis zum Internatsabriß 2010 in zwei mit Teichfolie ausgekleideten Mulden zu erkennen.

14 - Lage meines letzten Internatszimmers (Nr. 43, oberer Flur).

15 - Larrys "MeetingCenter", kurz "Meeting" genannt. Es war zu Larrys Zeiten ein legendärer Treffpunkt der Schülerschaft und Herrn Guthmann dabei wohl ein permanenter Dorn im Auge; der abendliche Bierausschank dort war es jedenfalls definitiv. Nach Larrys Abschied von der Insel im März ’85 wurde es unter Herrn Dr. Lamperstorfer grundlegend renoviert und diente zeit seiner ‚Regentschaft’ im unteren Oberstufenflur unter anderem auch als Gruppenraum seines Bereichs. …Den Bierausschank zu den jeweils gegebenen Anlässen gab es bis zuletzt.

16 - Das Hotel "Haus Westfalen" (inzw. als Hotel geschlossen). Hier verbrachte ich meine allererste Inselnacht, als ich am ersten Julitage 1984 in Begleitung meines Vaters anrückte, um nach der bereits absolvierten Inspektion der "Hermann-Lietz-Schule" auf Spiekeroog am Folgetag nun noch die Gegebenheiten des Langeooger Internates auszuloten. Während der Überbrückungsnacht also hatten wir hier im "Haus Westfalen" - alle Zimmer waren nach westphälischen Städten benannt - das Zimmer "Gütersloh" und einen direkten Blick auf meine künftige Lehranstalt Gymnasium Langeoog.